1.-31. März 2026: Hammer Wochen gegen Rassismus 2026

Für 100 % Menschenwürde
Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Veranstaltungen und Aktionen des Hammer Netzwerks rassismuskritische Arbeit
Vom 1. bis zum 31. März 2026

Siehe Broschüre der Hammer Wochen Rassismus 2026 HIER

4.3.2026, 8.30 Uhr, Stadthausgalerie
Großes Lokaltreffen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Veranstaltungen in und für Schulen und Bildungseinrichtungen

4.3.2026, 17.30 Uhr, Stadtteilzentrum Hamm-Norden
Muslimisches Fastenbrechen

4.3.2026, 18.00 Uhr, Stuniken Kulturhaus
Treppe aus Papier
Lesungen und Filmforum

5.3. – 30.3.2026, Zentralbibliothek
Stopp.Zuhören.Begegnen.
Eine Kunstausstellung zu Widerstand und Resilienz in NRW

10.03.2026: Geschichte in vier Gemälden – Der Kolonialismus und sein Erbe Naseer Alshabani und Serge Palasie zu kolonialen Wurzeln, Flucht, Migration und Klimaungerechtigkeit.

11.3.2026, 11.00 Uhr und 13 Uhr, Theaterladen
Tanz-Theaterperformance, Gaia + Humboldt
Veranstaltungen in und für Schulen und Bildungseinrichtungen

11.3.2026, 14.00 Uhr, Stele am Sachsenring
Kranzniederlegung
Gedenkveranstaltungen

11.3.2026, 16.00 Uhr, Heinrich-von-Kleist-Forum
Film- und Diskussionsforum Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes

12.3.2026, 8.30 Uhr, Kommunales Integrationszentrum
Workshop Barrierefreiheit beginnt im Kopf – Diversitätskompetenz und Vorurteilsbewusstsein in der Arbeitswelt

13.3.2026, 18.00 Uhr, Caritas Beratungszentrum
Einladung zum gemeinsamen Iftar
Fastenbrechen

17.3.2026, 17.00 Uhr, FeidikForum
Vortrag Diskriminierung 2.0: Was hat KI mit Rassismus zu tun?

19.3.2026, 18.30 Uhr, Heinrich-von-Kleist-Forum
Lesung Die Allianz der Neuen Rechten – Wie die Trump-Bewegung Europa erobert

20.03.2026: Gesprächsrunde „Die Macht der Worte, Musik und Bilder“ u.a. mit Jihan Alomar Jihan, Siber und Ibrahim zur jesidischen Kultur, Religion, Geschichte und Gegenwart mit Prosa, Musik und Bildern.

24.3.2026, 18.00 Uhr, Heinrich-von-Kleist-Forum
Lesung Unser Schmerz ist unsere Kraft

25.3.2026, 16.00 Uhr, Stuniken Kulturhaus
Lesung Mi Corazon – Meine liebe Luise…

25.3.2026, 9.00 Uhr, Helios-Theater
Abschlussveranstaltung
Für Schulen und Bildungseinrichtungen

28.3.2026, 10.00 Uhr, Glückaufhalle
Sportveranstaltungen Bewegungstag für die ganze Familie

INFOS ZU DEN VERANSTALTUNGEN

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Mittwoch, 4.3.2026, 8.30 – 15.00 Uhr
Pädagogisches Zentrum, Stadthausstraße 3, 59065 Hamm
Großes Lokaltreffen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ für die Netzwerkschulen in Hamm
8.30 Uhr Begrüßung – 8.45 Uhr Künstlerischer Impuls
9.15 Uhr Workshop-Phase
1. Henrik Szántó: Poetry (für Schülerinnen und Schüler)
2. David Rott: Gute Schule und Kinderrechte (für alle)
3. Open Space & Best Practice (für alle)
12.30 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr Berichte aus den Workshops/Zeit für Austausch
15.00 Uhr Ende
Veranstalter:innen: Regionalkoordination SoR-SmC Hamm
Ansprechperson: Alexandra Herl
Anmeldung für Schulen: 02381 175038, Alexandra.herl@stadt.hamm.de

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Mittwoch, 4.3.2026, 17.30 – 20.00 Uhr
Muslimisches Fastenbrechen
Aula des Stadtteilzentrums Hamm-Norden, Sorauer Straße 14, 59065 Hamm
Wir laden herzlich zu einem gemeinsamen muslimischen Fastenbrechen in die Aula des Stadtteilzentrums Hamm-Norden ein. Zu Beginn gibt es einen kurzen Einblick in die Bedeutung des Fastenbrechens im Ramadan, gefolgt von einem kleinen musikalischen Beitrag. Anschließend kommen wir bei Speisen und Getränken zusammen und genießen den Austausch in einer offenen und freundlichen Atmosphäre. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Veranstalter:innen:
Stadtteilzentrum Hamm-Norden
Ansprechperson: Florian Bedarf
Keine Anmeldung erforderlich!

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Mittwoch, 4.3.2026, 18.00 Uhr
Lesung mit Henrik Szántó – Treppe aus Papier
Stuniken.Kulturhaus, Antonistraße 10, 59065 Hamm
Die Geschichte eines Hauses und der Menschen, die es bewohnen: von der NS-Zeit bis heute, von Leben, Verantwortung und Erinnerung
Das alte Haus erzählt. Denn seine Mauern, Dielen und Ritzen bewahren die Erinnerungen an alle Menschen, die es jemals bewohnt haben. Schon als Kind hat Irma Thon mit ihren nazitreuen Eltern im ersten Stock gelebt. Während die 90-Jährige zurückblickt und immer wieder an die kleine Ruth Sternheim von damals denken muss, erfreuen sie die Gespräche mit Nele Bittner aus dem Vierten. Die Schülerin lernt für eine Geschichtsklausur und beginnt zu verstehen, dass die Vergangenheit nicht vergangen ist, sondern nur wenige Stufen entfernt.
Veranstalter:innen: Kommunales Integrationszentrum in Kooperation mit dem Bildungswerk für Theater und Kultur. Ansprechperson: Alexandra Herl
Anmeldung: 02381 175038, alexandra.herl@stadt.hamm.de

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05.03.-30.03.2026
Stopp. Zuhören. Begegnen – Eine Kunstausstellung zu Widerstand und Resilienz in NRW
Zentralbibliothek der Stadtbüchereien Hamm
Eröffnung am 05.03.2026, 17.00 Uhr
, Heinrich-von-Kleist-Forum, Gerd-Bucerius-Saal
Platz der Deutschen Einheit 1, 59065 Hamm
Präsentation der Sound-Installation
Gespräch und Walk durch die Ausstellung mit der Künstlerin Cana Bilir-Meier
Die Ausstellung erzählt eine Geschichte von Widerstand und Resilienz in Form von Skulpturen und Sound. Sie ist in enger Zusammenarbeit mit Überlebenden und Familien von Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt entstanden. Im Zentrum des Werks stehen ihre Erfahrungen, Kämpfe, Forderungen und Wünsche.
Die Ausstellung besteht aus zwei Kunstwerken: „Zurückschauen. Stimmen, die bleiben“ – eine temporäre öffentliche Skulptur der Künstlerin Cana Bilir-Meier, der Kuratorin Chana Boekle und der Grafikerin Silvia Troian „Hört mir zu: Dieses Lied ist ein Denkmal“ – eine Sound-Installation der Künstlerin Talya Feldman und des Sounddesigners Carlos Ángel Luppi mit Aufnahmen von Ozan Ata Canani, Berivan Kaya und Microphone Mafia. Rechte, rassistische und antisemitische Gewalttaten stellen auch in Nordrhein-Westfalen keine Einzelfälle oder Ausnahmen dar. Sie sind vielmehr integraler Bestandteil der Geschichte und Gegenwart dieses Bundeslandes. Gleichzeitig gibt es eine lange Geschichte der Kämpfe und des Widerstands gegen diese Gewalt und die gesellschaftlichen Verhältnisse, die sie hervorbringen – Kämpfe für Anerkennung und Gerechtigkeit. Die Ausstellung „STOPP. ZUHÖREN. BEGEGNEN.“ Ist eine Einladung an die Gesellschaft, sich mit den hier erzählten Geschichten auseinanderzusetzen.
https://stopp-zuhoeren-begegnen.de/
Die Ausstellung „STOPP. ZUHÖREN. BEGEGNEN.“ Ist ein Projekt der Hochschule Düsseldorf – Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA) und wurde gefördert von der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“.
Veranstalter:innen:
Stadtbüchereien Hamm, VHS Hamm in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum
Ansprechperson:
Katharina Ruhland, katharina.ruhland@stadt.hamm.de
Führungen durch die Ausstellung auf Anfrage möglich.

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Mittwoch, 11.3.2026 , 11.00 Uhr und 13.30 Uhr
Im Theaterladen, Am Stadtbad 4, 59065 Hamm
Gaia+Humboldt – Tanz-Theaterperformance
für Menschen ab 9 Jahren –Treibkraft.Theater
Was bewegt die Welt? Was bewegt uns Menschen? Der junge Forscher Alexander von Humboldt ist am Ende des 18. Jahrhunderts nach Südamerika aufgebrochen, um all das herauszufinden – um die „neue Welt“ zu erforschen. Um alles zu beschreiben und zu kategorisieren, was er findet. Und er findet viel mehr, als er sich in seinen kühnsten Träumen erhofft hat. Er findet eine Erde, die reicher und schöner ist: Gaia. Er schaut wissenschaftlich auf die Welt. Sie antwortet mit Leben, mit Vielfalt und mit Respekt. Einem Respekt, der über alle Grenzen geht und diese verwischt. Alles ist miteinander verbunden – nichts ist getrennt. Und Humboldt verliebt sich in das, was sich ihm bietet. Und Gaia lädt ihn ein, über das hinauszusehen, was er auf den ersten Blick erkennt – sie ist doch so viel mehr… Und so treibt Humboldt um Gaia. Und Gaia lädt ihn ein, immer wieder und wieder. Kein Kampf, nein, eine Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte die wir uns zum Vorbild für unser Verhältnis zur Natur nehmen könnten…
Treibkraft.Theater macht professionelle Theaterproduktionen sowie theaterpädagogische Projekte; die Grenzen innerhalb der Projekte sind dabei absichtlich fließend. Das Auflösen der vierten Wand, Spielen im öffentlichen Raum sowie der Dialog mit den Zuschauer:innen oder die direkte Beteiligung des Publikums, sind wichtige Elemente der Konzeption von Treibkraft.Theater.
Veranstalter:innen:
Kommunales Integrationszentrum
Für Erwachsene, Jugendliche u. Kinder ab 9 Jahren. Eintritt frei
Ansprechperson: Matthias Damberg, www.treibkraft-theater.de
Anmeldung: post@treibkraft-theater.de

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Mittwoch, den 11.3.2026, 14:00 Uhr
Kranzniederlegung –
Sachsenring 12 59065 Hamm (gegenüber von Blumen Bintig)
Wer die Geschichte nicht erinnert, ist verurteilt, sie neu zu durchleben“ (Zitat des spanischen Philosophen George Santayana am Eingang des Blocks 4 im KZ Auschwitz)
Im März 1943 wurden Sinti aus unserer Stadt verschleppt und am 11. März 1943 mit dem Zug nach Auschwitz gebracht. Überlebt haben diese Hölle nur acht von ihnen.
Am Mittwoch, den 11. März 2026 um 14:00 Uhr werden wir gemeinsam den neuen Standort der Stele einweihen und mit einer Gedenkveranstaltung an die Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma erinnern. Herr Richter wird mit einer Rede an die schreckliche Vergangenheit erinnern und Bezug zum aktuellen Stimmungsbild in der Gesellschaft nehmen.
Gemeinsam wollen wir erinnern, gedenken und in den Dialog treten.
Veranstalter:innen:
Stadtteilbüro Hamm Norden und Kulturverein der Sinti in Hamm/Westfalen e.V.
Ansprechperson:
Nadine Alexandru, 02381 92451703, alexandru@ksd-sozial.de

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Mittwoch, 11.3.2026, Einlass: 16.00 Uhr
Beginn der Filmvorführung: 17.00 Uhr
Film- und Diskussionsforen Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes
Heinrich-von-Kleist-Forum, Platz der Deutschen Einheit 1, 59065 Hamm
Eine Sitzplatzreservierung ist nicht möglich.
Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ beleuchtet die menschlichen, gesellschaftlichen und politischen Aspekte der Migrationsdebatte in Europa. Vom Mittelmeer bis zu deutschen Städten wird die „Migrationskrise“ untersucht. Der Film beginnt an den Außengrenzen Europas, wo eine humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz und zivilgesellschaftliches Engagement trifft. Er begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die nach Deutschland flüchteten. Auch die politischen Entwicklungen der letzten Jahre werden thematisiert, etwa ein Entschließungsantrag im Bundestag 2025 zur Schließung der deutschen Grenzen. Mit eindrucksvollen Geschichten analysiert der Film den politischen Rechtsruck und regt zur Reflexion über den Umgang mit Migration in einer krisenhaften Welt an. Nach der Vorführung diskutieren Expert:innen und Vertreter:innen aus Hamm die Themen des Films.
Veranstalter:innen: Volkshochschule Hamm, Amnesty International, Caritas Hamm, Evangelischer Kirchenkreis Hamm, Flüchtlingshilfe Hamm, FUgE Hamm e. V., Hammer Frauenverbände, Jugendforen Hamm, Multikulturelles Forum und die Werkstadt für Demokratie und Toleranz
Ansprechperson: Herr Ilhan, Fon: 02381 175632, Anmeldung: Fon: 02381 175600

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Donnerstag, 12.3.2026, 8.30 – 15.30 Uhr
Workshop Barrierefreiheit beginnt im Kopf – Diversitätskompetenz und Vorurteilsbewusstsein in der Arbeitswelt
Kommunales Integrationszentrum, Stadthausstraße 3, 59065 Hamm Raum E09
Alle Menschen, unabhängig davon, wie unterschiedlich sie sind, sind gleich wertvoll. Was nach einer Selbstverständlichkeit klingt, wird in der Realität noch lange nicht überall praktiziert. Dabei lohnt es sich, die eigenen Vorurteile zu hinterfragen und die Menschen in ihrer Verschiedenheit wahrzunehmen – besonders am Arbeitsplatz. Denn nur, wer dort auf unterschiedliche Bedürfnisse eingeht, kann echte Chancengleichheit schaffen und seinen Mitarbeiter:innen ermöglichen, ihr volles Potenzial zu entfalten. Von motivierten und produktiven Menschen profitiert am Ende auch das Unternehmen. Genauso wie von den unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen einer diversen Belegschaft. Um Vielfalt anzuerkennen, müssen wir uns bewusst machen, in welchen Bereichen wir Menschen uns voneinander unterscheiden und welche Aspekte, die uns ausmachen, besonders häufig nicht wertgeschätzt oder sogar diskriminiert werden.
Veranstalter:innen: Kommunales Integrationszentrum Hamm
Ansprechperson: Sandra Godau-Geppert – Anmeldung: 02381 175046 oder sandra.godau-geppert@stadt.hamm.de

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Freitag, 13.3.2026, 18.00 Uhr

Einladung zum gemeinsamen Iftar
Franziskanerstraße 4, 59065 Hamm
Das Frauencafé im Caritas Beratungszentrum lädt herzlich zu einem gemeinsamen Iftar-Abend ein. Wir möchten den Moment des Fastenbrechens mit Ihnen teilen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen. Für Getränke ist gesorgt. Wir bitten darum, eine Speise für das gemeinsame Buffet mitzubringen. So entstehen vielfältige Beiträge, die wir gemeinsam genießen können. Wir freuen uns auf einen angenehmen Abend, gute Gespräche und darauf, Sie kennenzulernen.
Veranstalter:innen: Caritas Beratungszentrum
Ansprechperson: Nicoletta Blank
Anmeldungen: blank@caritas-hamm.de – Fon: 02381 144 211

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Dienstag, 17.3.2026, 17.00 Uhr
Vortrag Diskriminierung 2.0: Was hat KI mit Rassismus zu tun?
FeidikForum, Feidikstraße 27, 59065 Hamm
Wir alle nutzen täglich Künstliche Intelligenz (KI). Ob beim Musikhören mit Spotify, beim Online-Shopping über Amazon oder wenn wir eben schnell mal was googeln. KI ist überall und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Seit im November 2022 ChatGPT auf den Markt kam, hat sich etwas Grundlegendes verändert: überall können Menschen mit KI sprechen und sie ausprobieren.
Was aber steckt hinter diesem neuen KI-Hype? Wie funktionieren Systeme wie ChatGPT eigentlich? Und wer entwickelt, kontrolliert und vermarktet diese Technologien? Der Vortrag verbindet diese Grundlagen mit einer zentralen Frage: Was hat Künstliche Intelligenz mit Rassismus zu tun? Im Fokus steht, wie gesellschaftliche Ungleichheiten in Daten und Technik einfließen, warum KI nicht neutral ist und welche Folgen das für unseren Alltag haben kann. Aber, keine Sorge, Sie müssen kein KI-Profi sein, um dem Vortrag zu folgen. Alles, was Sie mitbringen müssen, ist Neugier.
Veranstalter:innen: WerkstaDT für Demokratie und Toleranz in Kooperation mit AWO Unterbezirk -Ruhr-Lippe-Ems und Outlaw gGmbH
Ansprechperson: Jakob Schirmböck – Anmeldung: werkstadt@kirchenkreis-hamm.de

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Donnerstag, 19.3.2026, 18.30 – 20.00 Uhr
Lesung mit Annett Meiritz – Hammer Analysen: Die Allianz der Neuen Rechten – Wie die Trump-Bewegung Europa erobert
Heinrich-von-Kleist-Forum, Platz der Deutschen Einheit 1, 59065 Hamm
Hans-Georg Maaßen diniert mit Donald Trump, JD Vance verteidigt in München die AfD, ein rechter Polit- Neuling aus Polen wird im Oval Office empfangen. Rechte Parteien und Interessenvertreter:innen vernetzen sich international schneller als je zuvor, offen und hinter den Kulissen wird intensiv am Export des Trumpismus nach Europa gearbeitet. Expert:innen warnen bereits, am Ende des Jahrzehnts könnten rechtspopulistische, EU-feindliche Regierungen in Europa die Mehrheit stellen. Annett Meiritz beleuchtet, wie dieser transatlantische Schulterschluss genau abläuft, welche Ziele im Vordergrund stehen und wo sich Widerstand regt. Ein erschreckender und erhellender Einblick in eine rasch wachsende Bedrohung. Sie korrespondiert seit 2017 für das Handelsblatt in Washington. Zuvor arbeitete sie zehn Jahre für Spiegel Online, unter anderem als Parlamentskorrespondentin in Berlin. Im Anschluss an die Lesung führen Herr Marco Düsterwald (Direktor VHS Hamm) und Frau Viktoria Harbecke (Direktorin AmerikaHaus NRW e.V.) durch die Veranstaltung und das Gespräch. Die Teilnehmer:innen haben dabei die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über die Themen des Buches auszutauschen.
Ansprechperson:
Herr Ilhan, Fon: 02381 175632 – Anmeldung: Fon: 02381 175600 -ilhan@stadt.hamm.de oder www.vhshamm.de

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Dienstag, 24.3.2026, 18.00 Uhr
Lesung und Gespräch: Unser Schmerz ist unsere Kraft mit Gamze Kubaşık und Christine Werner
Moderation: Ali Şirin
Gerd-Bucerius-Saal im Heinrich-von-Kleist-Forum
Platz der Deutschen Einheit 1, 59065 Hamm
Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek verloren durch die Mordserie des rechtsterroristischen NSU ihre Väter. Am 9. September 2000 wurde Enver Şimşek in Nürnberg und am 4. April 2006 Mehmet Kubaşık in Dortmund ermordet. Neben Enver Şimşek und Mehmet Kubaşık ermordete der NSU zwischen 2000 und 2007 Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter. Gamze Kubaşık wird über ihre Familiengeschichte, ihren Vater, den NSU-Komplex und ihren Kampf um Aufklärung sowie Erinnerung sprechen. Sie wird erzählen, wie sie die erschütternden Geschehnisse damals erlebte und wie die Morde sie aus ihrem bisherigen Leben rissen. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei und vieler Medien sowie das Desinteresse der Öffentlichkeit, die vielfach von rassistischen Haltungen geprägt waren, trafen sie mit voller Wucht. Gamze Kubaşık wird aber auch darüber berichten, wie sie gemeinsam mit Semiya Şimşek eine ungeheure Kraft entwickeln konnte, die sie bis heute immer weiterkämpfen lässt: gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung. Gemeinsam mit Christine Werner liest Gamze Kubaşık aus dem im Sommer 2025 erschienen Jugendbuch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“, in dem sie und Semiya Şimşek über ihre Erfahrungen berichten.
Gamze Kubaşık, geboren 1985 in Pazarcık, Türkei, ist politische Rednerin und in der politischen Gedenkarbeit aktiv. Sie lebt mit ihrer Familie in Dortmund. Sie engagiert sich unter anderem im bundesweiten Solidaritätsnetzwerk der Betroffenen rechter, rassisti-scher und antisemitischer Gewalt, kämpft gegen Rassismus und erzählt ihre Geschichte in Schulen.
Christine Werner, geboren 1967 in Landau/Pfalz, ist Autorin und freie Journalistin. Für den öffentlichrechtlichen Hörfunk schreibt sie Features zu sozialen und gesellschaftspolitischen Themen. Dabei hat sie sich immer wieder mit dem Thema NSU beschäftigt und mit Hinterbliebenen und Opfern rechter Gewalt gesprochen.
Veranstalter:innen: Stadtbüchereien Hamm in Kooperation mit dem Freundeskreis Stadtbücherei Hamm e.V.
Ansprechperson: Katharina Ruhland, katharina.ruhland@stadt.hamm.de
Anmeldung: nicht erforderlich

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Mittwoch, 25.3.2026, ab 15.00 Uhr
Kaffee und Kuchen – Beginn der Lesung: 16.00 Uhr
Jenny Heimann – Mi Corazon – Meine liebe Luise
Stuniken.Kulturhaus, Antonistraße 10, 59065 Hamm
1934 verlässt Heinrich Hegener das nationalsozialistische Deutschland und lässt dort auch seine große Liebe Luise zurück, nachdem sie seinen Heiratsantrag abgelehnt hat. In den politischen Wirren der folgenden Jahre gerät Heinrich in französische Internierungshaft und beginnt in seiner Verzweiflung Luise zu schreiben, obwohl er glaubt, sie schon lange verloren zu haben. Die beiden versprechen sich, wieder zueinander zu finden und zu heiraten, nicht ahnend wie lange sie noch getrennt sein werden…
Die Briefe, die sich ihre Großeltern Heinrich und Luise in den Jahren ihrer Trennung geschrieben haben, fallen 20 Jahre nach deren Tod ihrer Enkelin Jenny Heimann in die Hände. Anhand der alten Dokumente und durch Berichte von Familie und Wegbegleitern rekonstruiert die Journalistin die Geschichte.
Veranstalter:innen: Bildungswerk für Theater und Kultur in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum
Ansprechperson: Kira Speckenwirth
Keine Anmeldung erforderlich! Kontakt: info@btk-hamm.de, Fon: 02381 44893
Die Lesung findet in Kooperation mit der Fachstelle Leben im Alter im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mittwochs-Impuls“ im Stuniken.Kulturhaus statt.

Mittwoch, 25.3.2026, 9.00 – 12.00 Uhr
Große Abschlussveranstaltung im Helios-Theater
Helios-Theater, Willy-Brandt-Platz 1d, 59065 Hamm
Bereits zum dritten Mal lassen wir zum Ende der Hammer Wochen gegen Rassismus, im Zuge einer gemeinsamen Abschluss-Präsentation, die Tage und Wochen Revue passieren. Der Veranstaltungsort wird in diesem Jahr wieder die Bühne des Helios-Theaters sein. Es findet ein buntes Programm statt, in dem vor allem die Schüler:innen der Hammer Schulen die Möglichkeit haben, zu zeigen, was sie in den letzten Wochen erarbeitet und erlebt haben. Musikalische und künstlerische Beiträge werden genauso erwartet, wie Präsentationen, Wortbeiträge und Kurzvideos.
Veranstalter:innen: Kommunales Integrationszentrum Hamm
Für wen: Schüler:innen der Hammer Schulen, Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte, Eltern, Interessierte
Ansprechperson: Alexandra Herl Anmeldung: 02381175038, Alexandra.herl@stadt.hamm.de

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Samstag, 28.3.2026, 10.00 – 14.00 Uhr
Bewegungstag für die ganze Familie
Glückaufhalle, Schachtstraße 6, 59077 Hamm
Gemeinsam mit den Eltern oder Großeltern können Kinder bis 10 Jahre ihren Bewegungsdrang in einem offenen Bewegungsparcours mit verschiedenen Stationen ausleben. Sie können sich zum Beispiel im Klettern, Balancieren, Hüpfen, Springen und Rutschen ausprobieren, Erfahrungen sammeln und natürlich ganz viel Spaß haben. Die Kinder müssen mit einer erwachsenen Begleitperson teilnehmen und Sportkleidung / Hallenschuhe mitbringen.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Pink gegen Rassismus“. Wir möchten ein sichtbares Zeichen gegen menschenverachtendes Verhalten im Sport setzten. Durch die Farbe PINK wird unsere Botschaft im Netz und allen weiteren Kommunikationskanälen, sichtbar. Unsere klare Botschaft: Färbt die Sportlandschaft PINK und steht somit entschlossen gegen Rassismus ein.
Veranstalter:innen: StadtSportBund Hamm e.V. in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum
Ansprechperson: Lucas Brachmann, brachmann@ssb-hamm.de
Anmeldung: nicht erforderlich
#PinkGegenRassismus – #BewegtGegenRassismus – #IWgR26 #HWgR26

Unser Netzwerk
Das „Hammer Netzwerk rassismuskritische Arbeit“ wurde 2021 gegründet und setzt sich auf unterschiedlichsten Ebenen für ein rassismus- und diskriminierungskritisches Hamm ein. Wir beraten, unterstützen und vernetzen Menschen, sensibilisieren Organisationen, sowie die breite Öffentlichkeit und setzen uns wissenschaftlich fundiert mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander. Uns verbindet eine diskriminierungskritische Perspektive als wichtiges Querschnittsthema.
Durch gemeinsame öffentliche Aktionen wollen wir ein deutliches Zeichen gegen rassistische Verhältnisse und jegliche Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit setzen und eine kritische Öffentlichkeit herstellen. Zudem entwickeln wir Handlungsstrategien gegen Diskriminierung und setzen uns für eine offene demokratische Gesellschaft ein. Wir stehen für eine Stadtgesellschaft, in der Solidarität, gleichberechtigte Teilhabe aller an gesellschaftlichen Ressourcen gefördert, sowie der Schutz der Würde aller, unabhängig von Diversitätsmerkmalen, gelebt werden. Wir sehen Vielfalt als Bereicherung und vertreten dies nach innen und außen. Auch die Förderung der Präventionsarbeit für ein diskriminierungsarmes Miteinander ist Ziel des Netzwerks. Wir versuchen Menschen in Hamm in ihrer rassismuskritischen Haltung zu stärken und zu unterstützen.