Diskussionsrunde mit den demokratischen Kandidat*innen aus Hamm
Mittwoch, 3. September 2025, 19 Uhr
Aula des Beisenkamp Gymnasiums Hamm
Einlass ist ab 18.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Zur Kommunalwahl in Hamm veranstalten Amnesty International, AWO, Caritas, Flüchtlingshilfe, FUgE, NABU, NaturFreunde und ver.di Hamm die Diskussionsrunde „Zukunftsfähiges Hamm“, die am Mittwoch, 3. September 2025, 19 Uhr in der Aula des Beisenkamp Gymnasiums Hamm stattfindet.
Es nehmen Vertreter und Vertreterinnen folgender demokratischer Parteien daran teil: Christopher Bürger (BSW), Jochen Dornseifer (CDU), Lisa Nowak (Die Grünen), Sefika Minte (Die Linke), Lucas Slunjski (FDP), Dr. Cevdet Gürle (Pro Hamm), Marc Herter (SPD) und Mischa Kuchinke (Volt).
Moderiert wird die Runde von der Journalistin Constanze Juckenack, die den Kandidaten und Kandidatinnen im ersten Themenblock Fragen zur sozialen Gerechtigkeit, Integration sowie zum Rechtsruck in der Gesellschaft und im zweiten zu Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit stellt. Nach jedem Themenblock wird das Publikum in die Diskussionsrunde eingebunden.
Falls Interessierte Fragen an die o.g. Parteien stellen möchten, schreiben sie diese vorab per Mail an fuge@fuge-hamm.de. Die Moderatorin wird versuchen, sie an dem Abend zu berücksichtigen.
Die Organisationen freuen sich über Ihre Teilnahme und Beteiligung an der Veranstaltung.
Programm:
19.00 Uhr => Begrüßung und kurze Einführung
19.10 Uhr => Vorstellung der Kandidatinnen der demokratischen Parteien
19.20 Uhr => Themenblock A – Soziale Gerechtigkeit, Integration und Rechtsruck
=> Wie stehen Sie zur „sichtbaren“ Armut in Hamm?
=> Wie wollen Sie die Spaltung der Gesellschaft vermeiden?
=> Ist die Stadt Hamm mit der Aufnahme von Flüchtlingen überlastet?
20.10 Uhr => Themenblock B – Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit
=> Wie wollen Sie den Beschluss der Stadt Hamm, bis 2035 klimaneutral zu werden, umsetzen?
=> Wie wollen Sie die Folgen der Klimakrise bekämpfen?
Zum Block A und B siehe Statements der Organisationen und der Kandidat*innen unten!
21.00 Uhr => Schlussrunde
21.30 Uhr => Ende der Veranstaltung
Moderation: Constanze Juckenack, Journalistin
Falls Sie Fragen an den o.g. Kandidat*innen stellen möchten, schreiben Sie uns bis zum 2. September 2025 eine Mail an fuge@fuge-hamm.de
Beziehen Sie sich in Ihrer Frage bitte auf die beiden Themenblöcke A und B.
Die Moderatorin wird versuchen, Ihre Frage an dem Abend zu berücksichtigen.
Um die Veranstaltung mit genügenden Sitzplätzen gut vorzubereiten ist eine Anmeldung erwünscht.
Die Organisationen freuen sich über Ihre Teilnahme und Beteiligung an der Veranstaltung!

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Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die extremistischen Parteien oder Organisationen angehören. Außerdem Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Der Veranstalter behält sich vor, bei Störungen von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen.
Leitfragen der Organisationen
Block A: Soziale Gerechtigkeit
„Als Caritas erleben wir täglich, dass die sichtbare Armut in unserer Stadt wächst – besonders in der Innenstadt. Menschen, die betteln, auf Bänken schlafen oder durch ihre Not auffallen, gehören zur Realität dieser Stadt. Sie machen sichtbar, was sich sonst oft im Verborgenen abspielt: Wohnungsnot, psychische Belastung, Vereinsamung, materielle Armut.
In unserer täglichen Arbeit mit betroffenen Menschen zeigt sich immer wieder: Diese Lebenslagen sind nicht selbst gewählt. Viele haben lange versucht, ihre Situation zu bewältigen und sind an zu hohen Hürden, fehlendem Wohnraum und mangelnder sozialer Unterstützung gescheitert.
Maßnahmen wie Bettelverbotszonen oder Wegweisungen greifen hier aus unserer Sicht zu kurz. Sie verdrängen die Armut aus dem Sichtfeld, lösen aber kein einziges Problem. Wir brauchen in Hamm einen Umgang mit Armut, der nicht auf Verdrängung, sondern auf Solidarität und sozialpolitische Verantwortung setzt.“ Daher unsere Frage an Sie:
=> Wie stehen Sie zur „sichtbaren“ Armut in Hamm? (Tafel, Nordring, Betteln)Vorgetragen von Imke Friedrich (Caritas Hamm)
Block A: Bildung und Rechtsruck
„Mehr als jedes fünfte Kind wächst in Deutschland in Armut auf. Die Kinder- und Jugendarmut verharrt seit Jahren auf diesem hohen Niveau. Aufwachsen in Armut begrenzt, beschämt und bestimmt das Leben von Kindern und Jugendlichen, es mindert ihre gesellschaftlichen Chancen enorm, z.B. in Bezug auf Bildung, berufliche oder persönliche Chancen im Leben. So sind die Bildungschancen weiterhin von sozialer Herkunft und Wohnort abhängig. Armut betrifft viele Menschen direkt in unserer Stadt- Kinder, Familien, Rentner*innen und Alleinerziehende.“
=> Wie wollen Sie die Ungleichheit und die Spaltung der Gesellschaft vermeiden?
Vorgetragen von Renate Klockenhoff (AWO Hamm)
Block A: Migration und Integration
„Das Thema Migration wird derzeit viel und emotional diskutiert.
Die Quasi-Abschaffung des Asylrechts durch die Bundesregierung wird begründet mit der Überlastung in den Kommunen. Hier ist die Lage bei der Unterbringung größtenteils entspannter als in der Hochphase 2016 oder nach Kriegsbeginn in der Ukraine, auch Dank einer guten Unterstützung durch Ehrenamtler. Nach der Erstunterbringung zeigen sich aber Probleme beim Wechsel in den regulären Wohnungsmarkt, es fehlen Wohnungen, Kita und Schul-Plätze und Infrastruktur. Enge Personalschlüssel in den Kommunen für die Betreuung des Zugangs zu Bildung und Sprachkursen, zum Wohnungs- und zum Arbeitsmarkt erschweren die Integration. Ein weiteres Integrationshindernis ist die auch für Hamm vorgeschlagene Einführung der Bezahlkarte, diese ist diskriminierend, stigmatisierend und schränkt das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen ein.
Trotz Fortschritten im Migrationsmanagement wird das Gefühl in der Gesellschaft in der öffentlichen Wahrnehmung, Migration zu bewältigen, immer schwächer, was sich in den Erfolgen rechtspopulistischer Parteien widerspiegelt, die auf komplexe Probleme einfache Antworten geben, die Sündenböcke präsentieren und Menschen gegeneinander in Stellung bringen.“
=> Ist die Stadt Hamm mit der Aufnahme von Flüchtlingen überlastet? (Bezahlkarte, etc.)
Vorgetragen von Claudia Hartig (Flüchtlingshilfe/Amnesty International)
Block B: Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Es wird immer wahrscheinlicher, dass eine Erderwärmung von bis zu 2° C in den nächsten 10 Jahren nicht mehr zu vermeiden ist.
Statement von FUgE Hamm
Derzeit heizt Hamm noch zu über 90 Prozent mit fossilen Energien. Rund 45.000 Heizungen müssen bis 2035 umgestellt werden, will die Kommune ihr selbstgestecktes Klimaziel erreichen. Im Bestand sind etwa 38.400 Gasheizungen, wovon ein Drittel älter ist als 20 Jahre. Zudem gibt es ungefähr 5.800 Ölheizungen, bei denen fast die Hälfte älter als 20 Jahre ist. Außerdem bestehen laut den Zahlen der Schornsteinfeger-Innung sogar noch 800 Kohleheizungen in der Lippestadt. In: KlimaAgentur Hamm
=> Wie wollen Sie den Beschluss der Stadt Hamm, bis 2035 klimaneutral zu werden, umsetzen? (Klimaanpassungsmaßnahme/Wärmedämmung)
Wie realistisch ist dieses Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden?
Vorgetragen von Wolfgang Rometsch (FUgE)
Block B: Klimaschutz
Wir alle erleben tagtäglich die Auswirkungen des Klimawandels. Waren es früher die Auswirkungen, die wir in den Nachrichten hören und sehen konnten, sind es heute die Erlebnisse bei uns selbst vor unserer Haustür. 1. Wir stellen höhere Temperaturen in Innenstädten mit wenig Schatten fest und nehmen eine belastende Erwärmung vor allem für ältere und kinderreiche Haushalte wahr. 2. Hitzestress im Wohn- und Arbeitsalltag erhöhen die gesundheitlichen Risiken, dazu belastet schlechte Luft und Lärm und führt zu eingeschränkten Outdoor-Aktivitäten. 3. Folgen von Extremwetterereignisse wie zunehmende Starkregen, Überschwemmungen und Sturzfluten führen zu einer Überlastung der Kanalisation. 4. Bodenversiegelungen sind Grund für die Abnahme von Versickerung, führen zu stärkeren Oberflächenabflüsse und sind daher Auslöser für eine fehlende Grundwasseranreicherung. Dazu tragen auch die Verdunstungsanstiege bei. All dies führt zu einer veränderten Wasserqualität, insbesondere durch Verlagerung von Zuflüssen und Schadstoffsättigung. Die alten Zechen sind dabei ein wesentliches Grundproblem.
Die Umwelteinflüsse sorgen für eine höhere Belastung von Gebäuden, von Straßen, tragen zur Materialermüdung bei und sorgen z.B. für eine Anfälligkeit von Versorgungsnetzen. Viele Maßnahmen, die uns das Leben erleichtern können und für mehr Kühlung sorgen, sind dann verantwortlich für den Anstieg von Stromverbrauch und potenzielle Netzstabilitätsprobleme. => Wie wollen Sie die Folgen der Klimakrise bekämpfen? (Begrünung, nachhaltige Fortwirtschaft, Schwammstadt)
Vorgetragen von Robert Biermann (NaturFreunde)
Statements der Kandidat*innen zu den o.g. Themenblocken
BSW
Christopher Bürger, Gesundheits- und Krankenpfleger am Uni. Münster, 43 Jahre alt
Themenblock A – Soziale Gerechtigkeit, Integration und Rechtsruck:
=> Was würden Sie in Hamm als Erstes unternehmen, um mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen?
Als Erstes würde ich kostenlose Nachhilfe für Kinder und Jugendliche in Hamm aufbauen. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Viele Familien können sich Nachhilfe nicht leisten, dabei entscheidet genau das über die Chancen später im Leben. Wer hier gleiche Möglichkeiten schafft, sorgt für mehr soziale Gerechtigkeit und nimmt dem Rechtsruck den Nährboden.
Themenblock B – Umwelt, Klimaschuss und Nachhaltigkeit:
=> Wenn Sie nur eine Sache umsetzen könnten, um in Hamm für mehr Umweltschutz zu sorgen – was würden Sie tun und warum?
Wenn ich nur eine Sache umsetzen könnte, dann wäre es die Entsiegelung von Flächen in Hamm. Viele Bereiche sind zubetoniert oder asphaltiert und heizen sich im Sommer stark auf. Durch Entsiegelung schaffen wir mehr Grünflächen, kühlen die Stadt ab, nehmen Wasser besser auf und machen Hamm lebenswerter. Das ist eine Maßnahme, die sofort wirkt und alle Menschen spüren.
CDU
Jochen Dornseifer, Prokurist und Mitglied der Geschäftsführung, 50 Jahre alt
Themenblock A – Soziale Gerechtigkeit, Integration und Rechtsruck:
=> Was würden Sie in Hamm als Erstes unternehmen, um mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen?
Eine der wichtigsten sozialen Aufgaben in Hamm ist es, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Das werden wir schnellstens anpacken – und zugleich das Bauen aktiv fördern, insbesondere mit einer Bauprämie für junge Familien in Höhe von 5.000 Euro pro Kind. Das ist für mich echte Familienfreundlichkeit.
Themenblock B – Umwelt, Klimaschuss und Nachhaltigkeit:
=> Wenn Sie nur eine Sache umsetzen könnten, um in Hamm für mehr Umweltschutz zu sorgen – was würden Sie tun und warum?
Jedem Hammer seinen Baum: Mit unserem 5-Jahres-Programm „Wald“ pflanzen wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern mindestens 180 000 neue Bäume – einer für jeden Einwohner. Bäume sind natürliche Klimaanlagen, sie spenden Schatten, reinigen die Luft, sorgen für eine bessere Aufenthaltsqualität.
Die Grünen
Lisa Nowak, Projektkoordinatorin und Wissenschaftlerin HSHL, 40 Jahre alt
Themenblock A – Soziale Gerechtigkeit, Integration und Rechtsruck:
=> Was würden Sie in Hamm als Erstes unternehmen, um mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen?
Jedes Kind muss die Chance bekommen, gut zu lernen! Die erste Maßnahme muss Erzieher*innen und Lehrer*innen mehr Zeit und Ressourcen geben, Kinder bei Problemen zu unterstützen. Eltern müssen Bildung mitgestalten. Ein Fachtag startet das „kommunale Unterstützungssystem Bildung“.
Themenblock B – Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit:
=> Wenn Sie nur eine Sache umsetzen könnten, um in Hamm für mehr Umweltschutz zu sorgen – was würden Sie tun und warum?
Das wäre eine massive Initiative für PV-Anlagen auf weiteren öffentlichen wie privaten Gebäuden und geeigneten Freiflächen. Wir beziehen Bürger*innen sowie Unternehmen ein. So sichern wir die Energiewende in Hamm, schützen Klima UND Umwelt und sorgen langfristig für günstigen Strom in Hamm.
Die Linke
Sefika Minte, Sozialpädagogin, 45 Jahre alt
Themenblock A – Soziale Gerechtigkeit, Integration und Rechtsruck:
=> Was würden Sie in Hamm als Erstes unternehmen, um mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen?
Die Linke ist die Partei der sozialen Gerechtigkeit und steht an der Seite der Menschen, die sowieso schon am Existenzminimum leben. Hamm braucht mehr sozialen Wohnungsbau und ein kostenloses Mittagessen für jedes Kind in der Schule oder Kita.
Themenblock B – Umwelt, Klimaschuss und Nachhaltigkeit:
=> Wenn Sie nur eine Sache umsetzen könnten, um in Hamm für mehr Umweltschutz zu sorgen – was würden Sie tun und warum?
Klimaschutz muss als Pflichtaufgabe in der Stadt verankert werden. Dazu gehört die Einführung eines Klimahaushaltes. Im Rat darf keine Maßnahme beschlossen werden, die den Klimazielen widerspricht. Vorrang für nachhaltige Mobilität (z. B. Rückbau von Autoverkehr, Ausbau Rad- und Fußwege. Dafür einen kostenlosen ÖPNV für alle Bürger:innen der Stadt.
FDP
Lucas Slunjski, Finanzbeamter, 30 Jahre alt
Themenblock A – Soziale Gerechtigkeit, Integration und Rechtsruck:
=> Was würden Sie in Hamm als Erstes unternehmen, um mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen?
Sozial gerecht ist, Menschen gute Möglichkeiten für Bildung und Arbeit zu geben. Deshalb sorgen wir für beste Schulen. Wir stärken Unternehmen durch weniger Bürokratie und mehr Flächen für Ansiedlungen. Wir gestalten Hamm noch attraktiver, damit viele Menschen ihre Zukunft bei uns aufbauen möchten.
Themenblock B – Umwelt, Klimaschuss und Nachhaltigkeit:
=> Wenn Sie nur eine Sache umsetzen könnten, um in Hamm für mehr Umweltschutz zu sorgen – was würden Sie tun und warum?
Umweltschutz erfordert nicht eine, sondern viele ineinandergreifende Maßnahmen, die effizient, vernünftig und bürgernah sein müssen. Wir setzen auf Fernwärme-Ausbau, Modernisierung von Wohnungen über die HGB und einen ÖPNV ausgerichtet an den Bedürfnissen der Menschen, inklusive On-Demand-Verkehr.
Pro Hamm
Dr. Cevdet Gürle, Lehrer, 47 Jahre alt
Themenblock A – Soziale Gerechtigkeit, Integration und Rechtsruck:
Was würden Sie in Hamm als Erstes unternehmen, um mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen?
Soziale Gerechtigkeit braucht Bildung für alle. Ohne Bildung keine echte Chancengleichheit – und ohne Chancengleichheit keine soziale Gerechtigkeit. Dementsprechend setzen wir uns für die Errichtung einer Gesamtschule im Bildungszentrum Nord ein. Eine Gesamtschule steht für ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit, weil sie alle Kinder – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder bisherigen Leistungen – gemeinsam fördert und fordert.
Themenblock B – Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit:
Wenn Sie nur eine Sache umsetzen könnten, um in Hamm für mehr Umweltschutz zu sorgen – was würden Sie tun und warum?
Weniger als 10 % aller Wege in unserer Stadt werden aktuell mit dem Bus zurückgelegt – und dieser Wert stagniert seit vielen Jahren. Das ist ein riesiges, ungenutztes Potenzial für den Klimaschutz: Ein kostenloser ÖPNV kann das grundlegend ändern. Wenn mehr Menschen vom Auto auf den umweltfreundlichen Nahverkehr umsteigen, sinken CO₂-Ausstoß, Feinstaub und Lärm deutlich. So wird Klimaschutz für alle leicht zugänglich – und unsere Stadt spürbar sauberer, leiser und lebenswerter.
SPD
Marc Herter, Oberbürgermeister, 51 Jahre alt
Themenblock A – Soziale Gerechtigkeit, Integration und Rechtsruck
Was würden Sie in Hamm als Erstes unternehmen, um mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen?
Für mich bedeutet soziale Gerechtigkeit heute, Hamm zur familienfreundlichsten Stadt zu machen – wir sind auf dem Weg, das umzusetzen: mit guten Löhnen, bester Bildung und Betreuung, bezahlbarem Wohnraum sowie niedrigen Beiträgen für Kita und OGS. So schaffen wir echte Chancen und entlasten Familien konkret.
Themenblock B – Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Wenn Sie nur eine Sache umsetzen könnten, um in Hamm für mehr Umweltschutz zu sorgen – was würden Sie tun und warum?
Verkehr und Wärme sind inzwischen die größten CO₂-Emittenten in Hamm. Deshalb setzen wir die Verkehrs- und Wärmewende gleichzeitig um: mit einem intelligenten Ausbau der Fernwärme, erneuerbaren Energien und nachhaltigen Mobilitätsangeboten für eine klimafreundliche Stadt.
Volt
Mischa Kuchinke, Softwareentwickler, 53 Jahre alt
Themenblock A – Soziale Gerechtigkeit, Integration und Rechtsruck:
=> Was würden Sie in Hamm als Erstes unternehmen, um mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen?
Die Benachteiligten unterstützen und Unterschiede abbauen. Viele Vereine und Verbände tun dies in ihrer täglichen Arbeit. Mit Ihnen zusammen wollen wir den Bürger*innen, außerhalb einer politischen Partei, eine direkte Möglichkeit zur Beteiligung bieten, zum Beispiel in Form von Bürgerräten.
Themenblock B – Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit:
=> Wenn Sie nur eine Sache umsetzen könnten, um in Hamm für mehr Umweltschutz zu sorgen – was würden Sie tun und warum?
Viele Einwegverpackungen bestehen aus Kunststoff, der zu Plastikmüll in der Umwelt und insbesondere in den Meeren führt. Deutschland ist Verpackungsmüll-Europameister. Daher fordern wir neben der konsequenten Einhaltung der Mehrwegangebotspflicht eine Verpackungssteuer nach dem Tübinger Vorbild.
V.i.S.d.P.:
FUgE-Vorstand, Oststraße 13, 59065 Hamm

















