Stadtradeln

Die Stadt Hamm nimmt 2014 zum ersten Mal an der Aktion Stadtradeln teil. Als Kooperationspartner freute sich FUgE über die rund 560 aktiven Radler in über 50 Teams, die zwischen dem 30.08.14 und 19.09.14 über 115.000 Radkilometer zurückgelegt haben und dabei 16 Tonnen CO2 einsparten. Mehr zur Aktion 2014.

Auch 2015 nahmen 490 Radler an der Aktion teil. 2016 geht die Aktion in Hamm in die dritte Runde.

Weitere Informationen:

Bürgerbus

Viele Menschen in den südlichen und östlichen Stadtteilen Hamms haben nur einen begrenzten Zugang zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Im Rahmen des Projekts wurden erste Schritte unternommen, um einen Bürgerbus-Verein zu gründen, der hier auf ehrenamtlicher Basis Abhilfe schaffen könnte.

Weitere Informationen finden Sie in der FUgE-News-Ausgabe 01/2015 auf Seite 11.

Lokale Handlungsfelder Header

Glokale Handlungsfelder

Weltkindertag 2007 HammDie aktuelle Diskussion zum Thema Klimawandel bat herausragende Gelegenheit, den Zusammenhang zwischen umweltpolitischen Maßnahmen im Norden und den Entwicklungsproblemen im Süden zu verstehen. Für die vorliegende Maßnahme ergaben sich damit zwei Schwerpunkte, Klimawandel in den Ländern des Südens und die Klimapolitik hier in Deutschland.

Neben Informationsveranstaltungen zu den Folgen des Klimawandels lag der Fokus auf lokale Handlungsfelder wie Verkehr, Energie und Geldanlage.
Auf diese Weise will FUgE e.V. zum einen die globale Dimension des Problems verdeutlichen, zum anderen einen Beitrag dazu leisten, dass hier im Norden tatsächlich Taten dem Reden folgen.

Siehe z.B. das Streitgespräch über den Kraftwerksneubau in Hamm-Uentrop „Aus alt mach neu!“ mit Bärbel Höhn und Marc Herter, das am 23. Januar 2008 stattfand:
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Aus alt mach neu! – Zum Streitgespräch zwischen Bärbel Höhn und Marc Herter über den Kraftwerksneubau in Hamm-Uentrop
am 23. Januar 2008

Greenpeace/RWE KKW Hamm/Keine neuen Kohlekraftwerke 09.10.2007Von Lars Büthe
Es war ein spannender, interessanter und langer Abend voller Fakten, Kontro- versen und Übereinstimmungen. Was bleibt? Gibt es ein Fazit der Diskussion zwischen Marc Herter (Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Hamm) und Bärbel Höhn (frühere Umweltministerin in NRW und jetzt stellvertr. Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bundestag)?
Marc Herter legte überzeugend dar, warum sowohl die Stadtwerke als auch der Rat der Stadt Hamm den Bau des Kohlenkraftwerks unterstützen. Bärbel Höhn legte nicht weniger überzeugend dar, war- um sie und ihre Partei den Neubau von Kohlekraftwerken ablehnen.
Bärbel Höhn warnte mit Verweis auf die vor allem in den 80er und 90er Jahren geplanten und gebauten Müllverbrennungsanlagen davor, auch in der Stromversorgung Überkapazitäten aufzubauen. Zumal der massive Zubau von fossilen Kraftwerken auf Jahrzehnte den Ausbau der Regenerativen bremse. Marc Herter hielt dem entgegen, dass im Zuge des Atomausstiegs Bedarf an Ersatzkapazitäten bestehe. Für die Erneuerbaren sei also auch nach dem Bau neuer Kohlekraftwerke genug Platz im Markt. Auf absehbare Zeit sei die konventionelle Stromerzeugung preiswerter als die Nutzung erneuerbarer Energien, so dass ein Mix sozialverträgliche Preise garantiere. Zudem seien Wind- und Sonnenenergie nicht grundlastfähig. Nur die Biomassenutzung, die noch wenig genutzte Geothermie und mit Einschränkungen die Wasserkraft können auf regenerativer Basis Grundlaststrom bereitstellen.
CO2-Suender-t-Land-2005Höhn hingegen hält bis 2050 bei entsprechender Energieeinsparung und höheren Energieeffizienz eine Versorgung durch regenerative Energie für machbar. Auch sei regenerative Energie durch ihren Mix und große Einzugsgebiete auf europäischer Ebene durchaus grundlastfähig („irgendwo weht immer Wind“). Gegen die „Besatzungszonen“ durch die großen Energiekonzerne sei eine konsequente Klimapolitik allerdings schwer durchsetzbar.
Ein anderer großer Diskussionspunkt war die Kraft-Wärme-Kopplung. Bei der Stromproduktion fällt bekanntlich quasi als Abfallprodukt Wärme ab, die bei Großkraftwerken zumeist ungenutzt an die Umwelt abgegeben wird. Technisch ist auch bei den großen Kondensationskraftwerken eine Fernwärmeauskopplung möglich, die den Gesamtwirkungsgrad erheblich verbessert. Allerdings scheitert dies bei den meisten Großkraftwerken – so auch in Uentrop – daran, dass vor Ort für die Wärme kein Bedarf besteht und ein Transport über weite Strecken weder wirtschaftlich noch energetisch sinnvoll ist. Dezentrale Systeme können hier Abhilfe schaffen: Die Stadtwerke Hamm betreiben bereits zwei Gas-Blockheizkraftwerke, um das Fernwärmenetz zu bedienen. Inzwischen sind auch wesentlich kleinere sogenannte Mini-BHKW verfügbar, die so ausgelegt sind, dass sie den Wärmebedarf von einem Mehrfamilienhaus decken, und – quasi in Umkehrung des Prinzips der Großkraftwerke – den Strom als „Abfallprodukt“ ins öffentliche Netz einspeisen.
Hiermit ist nur ein kleiner Teil des Diskussionsverlaufs nachgezeichnet worden. Aber wer hatte die besseren Argumente? Wer hat letztlich Recht? Zuweilen dient es der Klarheit, eine differenzierte Diskussion versuchsweise radikal zu vereinfachen.
Die von Bärbel Höhn vertretene Position orientiert sich konsequent an den Belangen des Klimaschutzes. Der Verzicht auf neue Kohle-Großkraftwerke ist ein wesentlicher Baustein einer Energiewende hin zur dezentralen Versorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung und regenerativen Energien bei einem deutlich gesenkten Gesamtenergieverbrauch.
CO2-Aequivalent_Emissionen_pro_Person_1990-2004Kann es angesichts der gesicherten Erkenntnisse zum Klimawandel da noch Widerspruch geben?
Die Gegenposition, wie sie wohl gemerkt Marc Herter allenfalls ansatzweise vertreten hat, könnte lauten: Hamm braucht die Arbeitsplätze. Hamm braucht die Kaufkraft der Beschäftigten. Hamm braucht die Steuereinnahmen. Das Kraftwerk macht den Standort Uentrop für energieintensive Unternehmen attraktiv. Die Kohlendioxidemissionen beeinträchtigen nicht die Lebensqualität in Hamm. Und wenn das Kraftwerk nicht in Hamm gebaut wird, wird es woanders gebaut.
Und der Klimaschutz? Bringt eine gute CO2-Bilanz der Kommune irgendwelche Vorteile? Das wirtschaftliche Risiko, das sich aus den steigenden Preisen für CO2-Emissionsrechte ergibt, liegt jedenfalls allein bei den RWE. Diese Sichtweise entbehrt nicht des Zynismus. Aber sie führt uns zum Kern des Problems: Sollen wir auf alle das verzichten?“
Die großen Energieversorger können jetzt noch Fakten schaffen und eine Struktur der Energieversorgung zementieren, die eigentlich nicht mehr tragfähig ist, sobald der Emissionsrechtenhandel voll greift. Entstehen somit in den nächsten Jahren reihenweise Investitionsruinen, da die Kosten für die Emissionsrechte die Stromerzeugung in Kohlekraftwerken unrentabel machen? Im Gegensatz zu Bärbel Höhn gehe ich nicht davon aus. Ohne die großen Energieversorger dämonisieren zu wollen: Der politische Einfluss von RWE, e.on, Vattenfall und EnBW ist sicherlich groß genug, um die Belastung durch Emissionszertifikate unterhalb der kritischen Schwelle zu halten. Keine NRW-Landesregierung würde tatenlos zusehen können, wenn RWE in den Ruin getrieben würde.
Letztlich ist zu befürchten, dass der Bau neuer Kohlekraftwerke dazu führt, dass die Elektrizitätswirtschaft die CO2-Emissionen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weniger senken kann, als möglich und wünschenswert wäre. Sollen die nationalen Minderungsziele dennoch erreicht werden, muss in den anderen Sektoren wie Verkehr, Wärmeversorgung und Industrie mehr getan werden. Der Grundgedanke des Emissionsrechtehandels, dass Emissionsminderungen dort erfolgen, wo sie am kostengünstigsten zu realisieren sind, wird somit konterkariert.
Als Zwischenergebnis ließe sich für Hamm also festhalten: Der Kraftwerksneubau ist Unsinn, aber Hamm kann von diesem Unsinn profitieren. Tatsächlich stellt sich die Frage, ob die Kommunen die richtige Ebene sind, um über die zukünftige Struktur der Energieversorgung zu befinden. Ist es nicht naiv, darauf zu setzen, dass die Kommunen, die um jeden neuen Arbeitsplatz kämpfen, sich geschlossen dem Neubau von Kraftwerken widersetzen? Gilt das nicht im besonderen Maße, wenn die Alternative zum Neubau die baldige Aufgabe des Standorts und damit der massive Verlust von Arbeitsplätzen wäre?
Was kann stattdessen eine Kommune tun, um das Klima zu schützen? Sie kann über die Bauleitplanung Einfluss auf die Siedlungsstruktur nehmen. Attraktive Wohngebiete in zentraler Lage mit gutem ÖPNV-Anschluss tragen zur Verkehrsver- meidung bei. Sie kann Stadtteilzentren fördern und somit Einkaufsmöglichkeiten im fußläufigen Bereich gewährleisten. Sie kann ihren eigenen Gebäudebestand energetisch sanieren. Sie sollte, wie Bärbel Höhn den Diskussionsteilnehmern vor- schlug, durch einen „Runden Klima-Tisch“ das Thema Klimaschutz zu einem lokalen Thema für möglichst Viele machen oder durch einen Tag der „Offenen Tür“ von Einrichtungen mit regenerativer Energieversorgung und Wärmedämmung zusammen mit den Medien für praktischen Klimaschutz vor Ort werben.
All diesen Maßnahmen ist gemein, dass sie für die Stadt positive Nebeneffekte haben.
Die Gebäudesanierung senkt die laufenden Energiekosten. Wer im Zentrum wohnt, gibt einen Großteil seines Geldes in der Stadt aus, während die Kaufkraft der Familien im Randbereich oftmals in den Nachbarkommunen oder über den Versandhandel ganz woanders wirksam wird. Jedes Einzelhandelsgeschäft in den Stadtteilzentren steigert das Steueraufkommen und sichert Beschäftigung.
Die fatale Entwicklung hinsichtlich neuer Großkraftwerke muss hingegen vor- nehmlich auf Landes- und Bundesebene gestoppt werden: Zum Beispiel in Hamburg-Moorburg.

Weitere Details zum Projekt finden Sie
in der Projekt-Dokumentation Dokumentation (pdf 6,5 MB)
sowie in den FUgE news:

 

Solar-Kooperation

Drei Partner für eine lokal-globale Kooperation

Zur Umsetzung des Projekts „Die Kraft der lokalen Solar-Kooperation“ von Edgar Boes-Wenner

Drei Partnerorganisationen, FUgE Hamm, fairPlanet und die Freie Waldorfschule Hamm  trafen sich am 26. November 2009 zum Baubeginn der Solaranlage an der Waldorfschule Hamm. Das Besondere dabei: die Form der Kooperation. Die drei Partner hatten sich zusammengefunden, um gemeinsam ein Ziel zu verfolgen und doch individuelle Akzente zu setzen.
So ist für Dagmar Füller von der Waldorfschule Hamm die Solaranlage eine willkommene Ergänzung des pädagogischen Ansatzes ihrer Schule. Aus ihrer Sicht können damit „ökologisches Bewusstsein, ganzheitliches Lernen und das Welt-Interesse der Schüler/innen“ verknüpft werden.

Karl Faulenbach vom Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung FUgE Hamm sieht mit diesem Projekt den Aktionsansatz des Vereins erweitert: „Neben dem Handel mit fairen Produkten aus unseren Weltläden schaffen wir es zum ersten Mal, grünen und fairen Strom zu produzieren“, freut sich der Vorsitzende des Vereins.

Ebenso wichtig ist dieses Projekt für fairPla.net. Gelingt hier doch eine Kooperation mit lokalen Partnern, bei der jeder ein Stück von sich einbringt. Die Waldorfschule stellt das Dach zu Verfügung und warb im Kreis von Eltern und Lehrern. FUgE warb im Kreis seiner Mitglieder für finanzielle Beteiligungen. Und fairPla.net stellt neben dem technischen und kaufmännischen Wissen die wirtschaftliche Organisationsbasis bereit.

Gemeinsam wollen die drei Partner in Zukunft über die Projekte im Süden beraten. Denn ein Teil der Gewinne aus der PV-Anlage soll in Klimaschutzprojekte im Süden der Erde investiert werden – bevorzugt bei Partnern, die der Waldorfschule nahe stehen.

Für fairPla.net ist diese lokale Kooperation ein Modell, das auch in anderen Kommunen Anwendung finden könnte und für lokale Initiativen erhebliche Vorteile bietet. Denn sie müssen keine eigene wirtschaftliche Organisation (wie GbR, GmbH oder eG) gründen; und können damit auf etwaige Gründungskosten, Eigenkapitaleinlagen oder persönliche Haftungsrisiken verzichten. Sie können relativ einfach die vorhandenen Strukturen von fairPla.net nutzen – und damit auch Teil eines größeren Ganzen werden.

Siehe den Aufsatz „Die Kraft der lokalen Solar-Kooperation“ von Edgar Boes-Wenner,
in: FUgE-News-2010-02_solar-kooperation.pdf

LiNet Lippstadt

Regionales Netzwerk ehrenamtlich tätiger Gruppen im Eine Welt-, Friedens- und Umweltbereich

Seit vielen Jahren existieren in Lippstadt und Umgebung zahlreiche ehrenamtlich tätige Gruppen in der Ein Welt-, Friedens- und Umweltarbeit. Mit großem Einsatz engagieren sich die Aktiven für die Ziele ihrer jeweiligen Organisation. Zwischen den Gruppen bestehen häufig informelle Kontakte. Sporadisch finden auch gemeinsame Aktivitäten statt, wenn ähnlich gelagerte Interessen berührt werden.
Mit der Idee, die Arbeit der vielen engagierten Gruppen zu stärken und zu fördern, bildete sich am 19. März 2009 eine kleine Arbeitsgruppe, bestehend u.a. aus Vertreterinnen und Vertretern des Ökumenischen Initiativkreises Eine Welt/Weltladen Lippstadt, des BUND Lippstadt/Erwitte sowie der Stadt Lippstadt.

Folgende Vereine/Gruppen wirkten bei der Gründung von LiNet mit:

  • ABU
  • amnesty international Gruppe Lippstadt
  • BUND Lippstadt/Erwitte
  • DER Eine-Welt-Kreis
  • Der Grüne Hahn
  • Eine-Welt-Laden Bad Waldliesborn
  • Evanglische Kirchengemeinde Lipstadt
  • EWK Benninghausen-Eickelborn
  • Förderverein „Gemeindehaus der Ev.-Ref.- KG Lipperode e.V.
  • Hammer Forum e.V.
  • Hilfsgemeinschaft Lippeland e.V.
  • Katholische Frauengemeinschaft Benninghausen
  • Katholische Kirchengemeinde Cappel
  • Katholisches Pfarramt St. Nicolai
  • Kolpingsfamilie Lippstadt
  • Lippstädter Verein zur Unterstützung von Hilfsprojekten für Kinder e. V.
  • Lippstadt Freundeskreis Mosambik
  • NABU
  • Netzwerk für Frieden und Solidarität
  • ORIZONT Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
  • Ökumenischer Initiativkreis „Eine Welt“ e.V. Lippstadt
  • Unicef-Gruppe Lippstadt

Klimabündnis Hamm

Das „Klimabündnis Hamm“ wird die Hammer Stadtpolitik im Hinblick auf klimawirksame und klimaschädliche Maßnahmen beobachten. Es mischt sich ein, unterstützt das städtische Klimaschutzprojekt (Slogan “Stadt.Klima.Ich”) im Rahmen des Leitprojektes „Klimametropole Ruhr 2022“ und ermuntert Hammer Bürger zu einem klimafreundlichen Lebensstil. Hierzu wird das Bündnis mit Hilfe der teilnehmenden Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen und Unternehmen Aufklärungsarbeit leisten.

Weitere Informationen: http://klimabuendnis-hamm.de

Wasserwelten

Mit dem Projekt Wasserwelten sensibilisierte FUgE die Hammer Bevölkerung für die mit Wasser in Verbindung stehenden Umwelt- und Entwicklungsthemen. Dies geschah auf sehr vielfältige Art und Weise.

Kinder und Jugendliche erreichte das Projekt vor allem durch Projekttage an Schulen und durch die Ausstellung „Wasser ist Zukunft“, die vom 2.9. – 10.10.06 in der Elektrozentrale des Maxiparks zu sehen war. Hier ging es z.B. um Fragen wie „Wie viel Wasser verbrachen wir?“

Um dies sehr anschaulich darzustellen diente eine „mobile“ Toilette, an der man sehen konnte, dass bei jeder Toilettenspülung 10-15 l Wasser verbraucht werden. An einer „Minikläranlage“ konnten die Kinder sehen, wie Wasser durch die Filterwirkung des Bodens wieder gereinigt werden kann. Die Besucher des Maxiparks konnten die Ausstellung mit Hilfe einer Fragen-Rallye entdecken. Zudem ergänzte ein umfangreiches Angebot wie z.B. die Vorführung von Geoscopia „Wasser aus der Satellitenperspektive“ das Wochenendangebot.
Eine Ausstellung und eine Reihe von Vorträgen informierte die Hammenser über die Folgen zweifelhafter Bewässerungsprojekte internationaler Agrarkonzerne in Brasilien, die Wasserprivatisierung in Deutschland und weltweit, über Möglichkeiten der Wassereinsparung in Privathaushalten und die historische Entwicklung der Gewässer in Hamm.
Zudem bildete FUgE ein Forum für die Diskussion zu dem geplanten Lippesee.
Nicht zuletzt standen die Eine-Welt- und Umwelttage in den Jahren 2005 und 2006 mit Aktionen, Informationen und Podiumsdiskussionen ganz im Zeichen des Wassers.
Insgesamt hat dieses Projekt lokale und globale, umwelt- und entwicklungspolitische Aspekte hervorragend verbunden. Mit der Vielzahl an öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten konnten die unterschiedlichsten Zielgruppen erreicht werden, so dass FUgE noch stärker in den Blick der Hammer Bevölkerung gerückt ist.

Weitere Details finden Sie in unserer Dokumentation als PDF, (5 MB).

Dieses Projekt wurde durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert.