14.02.2017: Nawal, Komoren

Dienstag, 14. Februar 2017, 18.00 Uhr, Jugendkirche Hamm, Martin-Luther-Str. 27b
Eintritt frei.
Nawal, Komoren – Musik voller Spiritualität: Lieder zwischen alter Tradition und urbaner Gegenwart.

Nawal Mlanao wurde auf Ngazidja geboren und stammt aus einer Musikerfamilie, in der Musik und Spiritualität eng zusammengehören. Ihr Urgroßvater war Said Mohammed ben Ahmed „El-Maarouf“, ein auf den Komoren verehrter islamischer Heiliger, der Liebe, Respekt und Frieden predigte. Nawal war die erste Frau des Inselstaates, die entgegen der Tradition mit eigenen Kompositionen öffentlich auftrat.
Als Jugendliche ging sie zum Studium nach Frankreich, wo sie ihre Forschungen über die reichhaltige musikalische Tradition der Komoren weiterführte. Nawals Kompositionen reflektieren die kulturelle Vielfalt ihrer Heimat, nehmen aber auch andere Einflüsse mit auf: die polyfonen Rhythmen der Bantu, die Trance-Tradition der Sufi s und Elemente der französischen Musik. Die meisten ihrer zwischen alter Tradition und urbaner Gegenwart changierenden Stücke singt sie in der komorischen Sprache Shikomor, mitunter aber auch in Französisch, Arabisch oder Englisch.

Klangkosmos: Kulturbüro der Stadt Hamm in Koop. mit FUgE, Ev. Jugendkirche, Ev. Kirchengemeinde Hamm und Alba Kultur Köln (künstlerische Leitung).
Siehe Programm HIER