07.03.2017: Kohle aus Südafrika

vera-dworsKohle aus Südafrika
Deutsche Importkohle, unser Energiehunger und die Folgen für Südafrika
Dienstag, 7. März 2017
19.30 Uhr, VHS Hamm
Mit Vera Dwors, Fachstelle Südafrika Forum NRW / Amt für MÖWe.
Moderation: Claudia Kasten, FUgE Hamm
Der Eintritt ist frei.

Noch immer herrscht im Südafrika eine extrem hohe soziale Ungleichheit, die Arbeitslosenquote liegt bei 26 Prozent, die Jugendarbeitslosigkeit liegt fast doppelt so hoch. Vor allem wirtschaftlich ärmere Bevölkerungsteile sind u.a. wegen des Kohleabbaus Umweltverschmutzungen (wie beim Trinkwasser) ausgesetzt, die zu massiven Gesundheitsschädigungen führen. Der Anteil erneuerbarer Energie an der Stromerzeugung z.B. liegt bei 1,5%. Dagegen beschloss die südafrikanische Regierung sechs Atomkraftwerke aus Russland einzukaufen und mit dem Neubau zweier Kohlekraftwerke an der Abhängigkeit von Kohle festzuhalten. Die Kohle für Deutschlands Kohlekraftwerke wird zu mehr als 85 % importiert, u. a. aus Südafrika, fünf-größte Kohleproduzent weltweit. In Südafrika ist Mpumalanga, die Partnerprovinz von NRW, das Hauptabbaugebiet der Kohle. Mit dem Abbau sind massive Umweltschäden und soziale Probleme verbunden. Der Kohleabbau zerstört die Landschaft, lässt Wasser knapp und sauer werden, berichtet Vera Dwors, Fachstelle Südafrika / Amt für MÖWe, in ihrem Vortrag.

In Koop. mit der VHS Hamm.
Diese Veranstaltung wird von Engagement Global, Servicestelle engagement-globalNRW, aus EPIB-Mitteln gefördert.