26.03.2019: Katar, die FIFA und die Fußball-WM 2022

In den Sand gesetzt
Katar, die FIFA und die Fußball-WM 2022
Vortrag und Diskussion mit Glenn Jäger
Moderation: Fußball-Autor Stefan Barta
Dienstag, 26. März, 19.30 Uhr
Buchhandlung Margret Holota, Hamm
Eintritt: 5 Euro.
Veranstalter: Linkes Forum Hamm

Noch immer gilt die Vergabe der Fußball-WM 2022 durch die FIFA an Katar als Mysterium. Dabei erschien der Zuschlag gerade westeuropäischen Unternehmen derart lukrativ, dass man früh darauf drängte, ins Geschäft zu kommen – Hitze hin, Fußballzwerg her. Es winkten Großaufträge bei profitablen Arbeitsbedingungen.
Laut dem einstigen FIFA-Präsidenten Blatter empfahlen auch Regierungschefs, aus wirtschaftlichen Interessen für Katar zu stimmen. Ihrerseits pflegte die aufsteigende Golfmonarchie dank Großinvestitionen beste Kontakte zu Lichtgestalten aus Fußball, Wirtschaft und Politik. Zudem griff man zu bewährten Mitteln der Korruption, Sonderkonditionen beim Erdgas inklusive. Selbst FIFAKreise sprachen von einer „gekauften WM“.
Was die Verheißung trübt, mit dem Fußballfest in einer krisengeschüttelten Region „die Kulturen verbinden“ zu wollen: der Vorwurf, auf diversen Kriegsschauplätzen Dschihadisten zu unterstützen. Das Buch schließt mit Vorschlägen, wie die FIFA an die Leine zu nehmen ist – im Sinne friedenspolitischer und demokratischer Kontrolle sowie eines universellen Spiels
jenseits ungehemmter Vermarktungsinteressen.
Eintritt: 5 Euro.
„Eine brillante, flüssig geschriebene und quellenmäßig bestens abgesicherte ›Fallstudie‹“ (Süddeutsche Zeitung)
„Das Buch spart nicht an politischer Schelte und stellt wichtige Fragen, die über den Einzelfall Katar hinausgehen. (11 Freunde)
www.linkesforumhamm.wordpress.com

Mit der freundlichen Unterstützung von FUgE Hamm und im Rahmen des Promotor*innen-Programms für Eine Welt
 

Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene
zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende
Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Der Veranstalter behält sich vor, bei Störungen von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen.