08.12.2020: Film „For Sama“ in der VHS Hamm

Mittwoch, 8. Dezember 2021, VHS Hamm
Filmvorführung ABGESAGT
Der Eitritt ist frei.

Länge: 104 Minuten, OMU. Es gilt die 3-G-Regel.
Im Vorfeld des Tages der Menschenrechte führt die Amnesty International in Kooperation mit FUgE und der VHS Hamm den Duku-Film „For Sama“ vor. Nach einer Begrüßung führt Yammen Al Shumali, IBZ Bielefeld, in den Film ein, berichtet über seine alte Heimat Aleppo und steht für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

„For Sama“ ist ein britisch-syrischer Dokumentarfilm von Waad al-Kateab und Edward Watts aus dem Jahr 2019, der sich mit dem Syrischen Bürgerkrieg befasst. Der Film wurde 2020 für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. In Deutschland war Für Sama Eröffnungsfilm des Human Rights Film Festival Berlin 2019 und hatte 2020 seinen offiziellen deutschen Kinostart. FÜR SAMA ist am 15. März kurz vor der Coronakrise sehr erfolgreich im Kino angelaufen und erreichte trotzdem über 15.000 Besucher.

ZUM INHALT:
Der Film ist ein Liebesbrief der jungen Mutter Waad al-Kateab an ihre Tochter Sama. Über einen Zeitraum von fünf Jahren erzählt sie von ihrem Leben im aufständischen Aleppo, wo sie sich verliebt, heiratet und ihr Kind zur Welt bringt, während um sie herum der verheerende Bürgerkrieg immer größere Zerstörung anrichtet. Ihre Kamera zeigt auf berührende und unmittelbare Weise Verlust, Überleben und Lebensfreude inmitten des Leids. Waad muss sich entscheiden, ob sie fliehen und ihre Tochter in Sicherheit bringen oder bleiben und den Kampf für die Freiheit weiterführen soll, für den sie schon so viel geopfert hat.

Die Filmemacher Waad al-Kateab und Edward Watts haben einen beeindruckenden Film gedreht. FÜR SAMA ist ein Vermächtnis an al-Kateabs im Krieg geborene Tochter. Gerade durch den Blick von Innen heraus ist der Film so besonders, so wahr, so entsetzlich und unfassbar. Und doch ist er auch ein Zeugnis für das Miteinander der Menschen, für den Zusammenhalt in Krisenzeiten und für Toleranz.

Eine Veranstaltung der Amnesty International – Gruppe Hamm in Kooperation mit FUgE und VHS Hamm und mit der freundlichen Unterstützung des Programms für interkulturelle Öffnung im Regierungsbezirk Arnsberg.