01.07.2019: Neuer Rückenwind für Interkultur- und Eine-Welt-Arbeit in der Region

Neuer Rückenwind für Interkultur im Regierungsbezirk Arnsberg und Eine-Welt-Arbeit in der Hellwegregion bei FUgE Hamm
Marcos A. da Costa Melo und Claudia Kasten, FUgE Hamm
Weiteres zur Stelle und zur Person unter
www.fuge-hamm.org/portfolio/vernetzung-fuer-eine-welt-hellweg

Hamm, 1. Juli 2019

Seit dem 1. Juli 2019 deckt FUgE Hamm, Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, den Regierungsbezirk Arnsberg mit einer neuen Vernetzungsstelle für interkulturelle Öffnung ab. Marcos A. da Costa Melo wechselt in diese neue Stelle als Interkulturpromotor. In seine bisherige Stelle als Eine-Welt-Promotor für entwicklungspolitische Bildungsarbeit Hellwegregion (Hamm und den Kreis Soest) rückt Claudia Kasten, die seit vier Jahren bei FUgE beschäftigt ist.

Der neue Interkulturpromotor Marcos da Costa unterstützt das Engagement der Migranten-, Flüchtlings- und Hilfsorganisationen und informiert diese über den Ansatz der UN-Entwicklungsziele (SDGs – Sustainable Development Goals). Er befasst sich insbesondere mit Hintergründen von Flucht/Migration und trägt zur interkulturellen Öffnung der Engagierten bei. Er wird die regionalen Initiativen mit Bildungsangeboten, Beratungsarbeit, Schulprojekten, Vortragsreihen, Filmvorführungen, Ausstellungen und Publikationen die Akzeptanz von Migranten in der Gesellschaft und die Integrationsbereitschaft von Geflüchteten stärken.

Die ebenfalls neue Regionalpromotorin Claudia Kasten vernetzt dagegen die Umwelt- und Eine-Welt-Initiativen in Hamm und im Kreis Soest in Zusammenarbeit mit Marcos A. da Costa Melo. Wichtige Aufgaben sind: Projekttage, Organisation von öffentlichen Events, Beratung bei Antragstellung für gemeinnützige Vereine, Öffentlichkeitsarbeit, Vorträge, Kampagnen und Internetpräsenz. Sie unterstützt dabei die lokalen Eine-Welt-Akteure mit dem Know-how des FUgE-Netzwerks bei der erfolgreichen Umsetzung bei Vorhaben zu den Schwerpunkten Umweltschutz, globale Gerechtigkeit und Menschenrechten. Dabei überwiegen Themen wie Fairer Handel, Globales Lernen, nachhaltiger Lebensstil und Klimawandel. Die Regionalpromotorin fungiert als Projektentwicklerin hochwertiger Angebote für die Eine-Welt-Arbeit.

Die Promotorenstellen setzen dort an, wo es am Wichtigsten ist. Sie bringen Projekte der entwicklungspolitischen Bildung auf den Weg, die Migranten, Multiplikatoren und lokale Bürger/innen zum Einsatz für nachhaltige Entwicklung und interkulturelle Arbeit motivieren.

Logo_Promotoren-NRWDie o.g. Vernetzungsstellen werden von Engagement Global gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie von der NRW-Landesregierung EG-BMZ-Promo-Programmfinanziert und in Kooperation mit dem Eine-Welt-Netz NRW durchgeführt.