28.05.2018: Zusammenhänge NEU DENKEN

Workshop: Zusammenhänge NEU DENKEN – Ursachen von Flucht und Migration
Montag, 28. Mai 2018, 17.00-19.30 Uhr
Flüchtlingshilfe Hamm, Hohestr.  33, 59065 Hamm

Was bringt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen und in fernen Ländern mit ganz anderen Kulturen und Traditionen ein neues Leben zu beginnen? Diese Fragestellung steht im Mittelpunkt eines Workshops „Zusammenhänge NEU DENKEN“ des Forums für Umwelt und gerechte Entwicklung e.V. (FUgE), der Flüchtlingshilfe Hamm e.V. und des Eine-Welt-Netzes NRW. In dem Workshop sollen sowohl historisch bedingte als auch aktuelle Fluchtursachen verdeutlicht und diskutiert werden.

Nach der Begrüßung mit Kaffee und fairen Schnecks durch Kamyar Dorodian, Flüchtlingshilfe Hamm, präsentiert Serge Palasie, Eine-Welt-Netz NRW, die Ausstellung  „Schwarz ist der Ozean“, die den Zusammenhang zwischen Flüchtlingsbooten vor Europas Küsten und der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus klärt. Marcos A. da Costa Melo, FUgE Hamm, behandelt dann Faktoren wie Ernährungskrise und Klimawandel, die Flucht begünstigen. Claudia Hartig moderiert die Veranstaltung.

Ablauf:
17.00 Uhr => Ankommen mit fairen Snacks
17.30 Uhr => Begrüßung und Einführung durch Kamyar Dorodian, Interkultureller Promotor (Flüchtlingshilfe Hamm)
18.00 Uhr => „Schwarz ist der Ozean“ Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küste mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?, Serge Palasie, Fachpromotor, Flucht, Migration und Entwicklung (Eine-Welt-Netz NRW)
18.30 Uhr => Ernährung und Klimawandel, Marcos A. da Costa Melo, Regionalpromotor Hamm/Hellwegregion (FUgE Hamm)
19.00 Uhr => Ausklang
Moderation: Claudia Hartig, Flüchtlingshilfe Hamm e. V.

Veranstalter

Die Ausstellung „Schwarz ist der Ozean“:
Acht Roll-ups befassen sich mit sehr aktuellen Fragen der Fluchtursachen und verdeutlichen historische Zusammenhänge: „Ist da Boot voll?“, „Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?“ Die Texte der Ausstellung entfalten ihre Wirkmacht durch die Bilder aus „L´Océan Noir“ des Künstlers William Adjété Wilson.